Haus und Huhn

Wir kaufen uns ein Eigenheim – die Ausgangslage

Wir müssen zugeben, dass wir von unserer damaligen Wohnsituation sehr verwöhnt waren. Wir wohnten zwar noch immer zur Miete, aber die Lage der Wohnung konnte für uns eigentlich nicht besser sein. Mit unseren Vermietern haben wir uns stets sehr gut verstanden. Unser Haus war von der Auffahrt nicht einsehbar, sodass wir selten durch Klingelwerbung oder ähnliches gestört wurden und unsere Arbeitsstätten waren auch in beide Richtungen gut zu erreichen. Allerdings war für uns das Wichtigste überhaupt: Wir mussten nur zur Haustür rausfallen und schon standen wir rundherum in der puren Natur. Das neue Eigenheim musste uns also einiges bieten können, die Suche danach gestaltete sich dementsprechend schwierig.

Unser Wunsch-Eigenheim

Wir wollten also auf jeden Fall ein großes, freistehendes Eigenheim (möglichst auch einigermaßen neu und gut erhalten) mit großem Grundstück und rund herum nur Natur. Natürlich wollten wir dies alles möglichst in direkter Umgebung zu unserer Mietwohnung finden und schließlich durfte es auch nicht zu teuer werden. Selbstsverständlich sollten beide Arbeitsstätten optimal und in angemessener Zeit erreichbar sein.

All dies haben wir natürlich nicht in einer Kombination gefunden, vielmehr lief es relativ schnell auf einen Kompromiss hinaus. Wir haben uns einige Häuser angeschaut. Entweder waren die Häuser einigermaßen neu – dafür mit winzigen Grundstücken, die Häuser hatten wesentliche Mängel (bspw. Elektroheizungen mit Nachtspeicheröfen), die für uns nicht in Frage kamen oder es war schlicht und einfach unbezahlbar.

Ein Grundstück nach unseren Größenvorstellungen mit einem ordentlichem Gebäude und rund herum viel freier Fläche haben wir nur ein Mal gefunden, 15 km weiter auf dem Land, ohne direkte Anbindung an die Stadt. Den Kompromiss mit den längeren Arbeitswegen hätten wir hingenommen. Wir wollten schon zuschlagen und freuten uns schon auf unser neues Eigenheim, haben uns dann aber doch glücklicherweise noch die nähere Umgebung und die Planungen der Gemeinde (bspw. wer weiß schon, wie lange landwirtschaftlich genutzte Flächen auch landwirtschaftlich genutzt und nicht bebaut werden) genauer angeschaut. Nun, in unmittelbarer Nähe lag leider ein aktiver Recyclinghof, eine alte – renataurierte Müllhalde inklusive.

Unser Kompromiss-Eigenheim

Unser Kompromiss-Eigenheim sieht deswegen nun folgendermaßen aus:
– großes Gebäude aus den 1960ern (renovierungsbedürftig, wobei das Fundament insgesamt gut erhalten ist)
– großes Grundstück in einer ruhigen Wohnsiedlung (gut gepflegter Garten, leider rundherum Häuser)
– naturnah – ca. 1 km entfernt zu unserem früheren Wohnort
– trotz allen Kompromissen insgesamt viel zu teuer

Eine Frage des richtigen Maklerbüros

Wir hatten zunächst sehr große Vorbehalte dem Berufszweig der Makler gegenüber. Einerseits sind Makler unverschämt teuer und andererseits leisten Makler eh kaum etwas, so war auch unser Klischeegedanke. Schließlich hat man mit einigen dieser Makler bereits eigene Erfahrungen gemacht und von Freunden und Bekannten hört man auch immer wieder gruselige Geschichten.

Natürlich sind wir auf diese Immobilie durch ein Maklerbüro aufmerksam geworden – man findet ja kaum noch Immobilien, die ausschließlich privat angeboten werden.

Es scheint aber auch wirklich vernünftige, motivierte und engagierte Makler zu geben. Das zuständige Maklerbüro hat uns jedenfalls eines besseren belehrt. Wir waren rundum mit der Hilfsbereitschaft und dem Engagement zufrieden. Teuer war die Abwicklung trotzdem.

Wir haben viel zu tun

Es folgt ein kleiner Einblick in unsere bevorstehende Aufgabe:

Ihr seht also, wir haben noch einiges zu tun. Hierüber wollen wir euch ab sofort nach und nach berichten. Dabei können wir bereits an dieser Stelle vorweg nehmen, dass wir die meisten Renovierungsarbeiten in absoluer Eigenleistung erbracht haben. Mit unseren bisherigen Ergebnissen sind wir sehr zufrieden. Wir werden weiterhin fleißig basteln und werkeln.

Habt einen sonnigen Samstag, bis zum nächsten Mal.

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